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Juni 2016 – Da passte fast kein Blatt zwischen

Der Transport von Komponenten von Windkraftanlagen – insbesondere die immer längeren Rotorblätter – geht stets mit intensiven Vorbereitungen einher.

Bereits in diesem Frühjahr begannen die umfangreichen Planungen aller verkehrslenkenden und -leitenden Maßnahmen für den Transport von drei Windkraftanlagen in die Nähe von Ingolstadt.

Den Planungen vorausgegangen war eine Machbarkeitsstudie, die ein Jahr zuvor erarbeitet wurde. Diese war notwendig, da der Weg zum künftigen Windpark über zahlreiche Kleinstädte und Dörfer führte. Das Ergebnis: Der direkte Weg ist der geeignetste. Eine Erkenntnis, die im Bereich Schwertransporte eher eine Ausnahme darstellt. Jedoch hielt der Weg für Universal Transport eine ganz besondere Herausforderung bereit. Durch ein Dorf unweit von Riedheim führt eine 90-Grad S-Kurve, die den Transport der neun Rotorblätter erschwerte.

Im Mai dieses Jahres begann die Auslieferung der ersten von drei Windkraftanlagen. Zwei Wochen später folgten die Komponenten der weiteren Anlagen gemäß Zeitplan des Kunden. Die Anlieferreihenfolge des Kunden sah vor, dass die Naben, Maschinenhäuser und Turmsegmente einen Tag vor den Rotorblättern ankommen sollten. Die Windkraftanlagen wurden, bis auf die Rotorblätter, mit Hilfe von Kranen montiert, da der Baugrund nur sehr begrenzten Platz bot. Am Tag darauf wurden dann die Rotorblätter nach einer spektakulären S-Kurven-Durchfahrt angeliefert und ebenfalls vom Kran montiert.

Für dieses Projekt waren insgesamt über dreißig Großraum- und Schwertransporte sowie zahlreiche Standard-Lkw für Montagezubehör und Kleinteile erforderlich.