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Februar 2017 – von Nürnberg nach Antwerpen

Unter härtesten Bedingungen für Mensch und Maschine hat die Züst & Bachmeier Project GmbH Mitte Januar im bayernhafen Nürnberg zwei große Siemens-Trafos verladen. Bei arktischen minus 17 Grad wurden die zwei knapp 400 Tonnen schweren Transformatoren mithilfe eines hydraulischen Litzenhubsystems auf zwei Binnenschiffe umgeschlagen. In drei Etappen reisten die Trafos bis zu ihrem vorläufigen Bestimmungsort: einem Fertigungswerk für Offshore-Plattformen in Dubai.

Auf der ersten Etappe hatte die zur Universal Transport Gruppe gehörende Züst & Bachmeier Project GmbH die beiden Transportstücke im Siemens-Werk Nürnberg entgegengenommen und anschließend in das nahegelegene Schwerlast-Logistik-Zentrum (SLZ) im bayernhafen Nürnberg überführt. Das SLZ ist eine trimodale Schwergut-Verladezone im Hafen, die stetig den wachsenden Bedürfnissen der Kunden angepasst wird. Vor allem für Unternehmen der Anlagentechnik und des Maschinenbaus aus der Metropolregion Nürnberg ist diese auf Schwergut spezialisierte Verladezone von Bedeutung. Die Züst & Bachmeier Project GmbH betreibt dort neben dem Litzenhubsystem, welches Lasten von bis zu 600 Tonnen heben kann, auch eine AEO-zertifizierte Schwergutlagerfläche. Die AEO-Zertifizierung ermöglicht es dem Unternehmen unter anderem innerhalb der gesamten EU ohne umfangreiche Überprüfung Bewilligungen für Zollverfahren zu erhalten.

Mithilfe des Litzenhubsystems wurden die Transformatoren auf die Binnenschiffe geladen und traten ihre Reise zum zweiten Etappenziel, dem Überseehafen Antwerpen, an. In Antwerpen, dem zweitgrößten Hafen Europas, erfolgte dann der Umschlag auf ein Seeschiff. Die Transformatoren werden in Dubai als Kernelemente einer Umspannplattform für einen Offshore-Windpark, der derzeit in der Nordsee errichtet wird, verbaut. Nach Fertigstellung der Plattform in den Arabischen Emiraten, erfolgen dann der Rücktransport und die Installation in deutschen Gewässern.

Hier geht es zum Transportvideo.